Gute Beispiele aus Belgien - Flandern

Einfamilienhaus in Antwerpen - Neubau - Energieverbrauch: K-Wert: 18; E-Wert: 29

Copyright: Bianca Smet

Dieses kompakte Reihenhaus ist in einer schmalen Gasse inmitten der Stadt gelegen. Es besitzt eine einheitliche hölzerne Fassade und verfügt über einen kleinen Stadtgarten. Die Ausrichtung des Gebäudes ist südlich orientiert. Das Gebäude weist eine hervorragende Umweltbilanz auf: Es kombiniert eine nachhaltige ökologische Bauweise mit einem sehr geringen Energiebedarf.

Einfamilienhaus in Brüssel - Sanierung - Energieverbrauch: 27 kWh/m27/a

Copyright: Loik Dal Molin

Ein energieeffizientes Stadthaus aus nachhaltigen ökologischen Baumaterialien. Die Dämmmaßnahmen wurden im Innern des Hauses durchgeführt, womit die Außenfassade erhalten werden konnte. Bei der Ausstattung kommen bewährte Anwendungen zum Einsatz, die einfach auf andere Häuser übertragen werden können. So sorgt ein Brennwertkessel in Kombination mit Solarthermie für die Warmwasserbereitung und Heizung des Gebäudes, während ein Doppelflussbelüftungs-System mit Wärmerückgewinnung eine saubere und warme Innenraumluft gewährleistet. Insgesamt legen die  Hausbesitzer Wert auf einen geringen ökologischen Fußabdruck, weshalb bei der Auswahl des Bauplatzes u.a. eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und eine gute Infrastruktur eine Rolle spielten, um auf ein Auto verzichten zu können.

Mehrfamilienhaus - Renovierung einer Wohnung - Energieverbrauch: 21 kWh/m2/a

Copyright: Horia Bali

Das 1964 gebaute Appartement wurde 2010 mittels eines bestimmten Verfahrens einer innenliegenden Dämm- und Installationsschicht (Box-in-Box-Verfahren) auf Passivhausstandard gebracht. Weiter wurde die interne Dämmung in eine ästhetische Holzanwendung eingebettet sowie Fenster und Türen mit hoher energetischer Performanz eingesetzt. Insgesamt konnten damit die Luftdichtheit verbessert sowie Wärmebrücken erheblich reduziert werden. Ein Typ D Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung rundeten das Konzept ab. Weitere Vorteile der Wohnung bestehen in ihrer günstigen Ausrichtung zur optimalen Tageslichtausbeute, einer guten Akkustik sowie einem ansprechenden urbanen Panoramablick aus der neunten Etage.

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Passivhausschule - Neubau - Energieverbrauch: 15 kWh/m2/a

Copyright: evr-architects

Die erste flämische Schule im Passivhausstandard besteht aus einem zwei stöckigem Gebäude mit neun Schulklassen für insgesamt 200 Kleinkinder sowie einem Mehrzweckbereich. Das Gebäude ist kompakt und beansprucht lediglich geringe Flächen, sodass die umgebende Grünanlage kaum beeinträchtigt wird. Der Energieverrauch der Schule konnte auf ein Viertel des Verbrauchs einer durchschnittlichen flämischen Schule reduziert werden. Kosten des Projekts: € 453.408.

Einfamilienhaus - Strohballenbau - Energieverbrauch: K-Wert: 21

Copyright:Liesbeth Cornelis

Das Gebäude wurde als erstes ökologisches Passivhaus in Strohballenbauweise mit dem belgischen Energiepreis ausgezeichnet. Es verfügt über Solarpanelen mit einer Leistung von 10 kWh sowie ein begrüntes Dach und ein Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. Die Nutzung größer Glasflächen sowie offener Treppen erlaubt eine optimale Ausnutzung des natürlichen Tageslichts. Zellulose und Kork dienten als Dämmmaterialien, die Wände aus Strohballen wurden mit Lehm verputzt.